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Allgemeines zur Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosel e.V.


Seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegskriegsgeschichte Rhein / Mosel e.V. 2003 hat sich viel getan.
So ist das Arbeitsfeld der Dokumentation und Recherche nach Flugzeugabsturzstellen und ggf. damit verbundenen Vermisstenschicksalen stetig gewachsen. So sind auch die Kosten, welche durch unsere Mitgliederinnen und Mitglieder aus der eigenen Tasche aufgewendet werden, ebenfalls deutlich gestiegen. Hinzu kommen jetzt Aufgaben, die seit 2021 ebenfalls satzungsgemäß, angegangen werden:
Die Einrichtung einer Dauerausstellung (sehen Sie hierzu unsere Ausstellung) mit multiperspektiver Dokumentation des Luftkriegs in der NS-Zeit, soll ein zentraler Ort für die regionale Luftkriegsgeschichte werden. Hier wird lokale Geschichte wachgehalten, gesammelt, dokumentiert und vermittelt. Dabei sieht sich die Ausstellung dem Auftrag verpflichtet, Geschichte im Kontext zu den lokalen Luftkriegsereignissen zu betrachten, darzustellen, weiter zu recherchieren und zu erfaßen. Mit seinen Sammlungen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten soll das Dokumentationszentrum zukünftig dazu beitragen, eine kritische Erinnerungskultur zu stärken und zu vermitteln.

Unterstützen Sie uns durch Ihre Spende bei unserer Arbeit oder durch tatkräftige Unterstützung als aktives oder passives Mitglied! Wenn Sie sich für Museumsarbeit interessieren, sind Sie bei uns ebenso richtig! Hier suchen wir, derzeit noch fürs im Aufbau befindliche Museum, Hilfe vor Ort.

Gerne dürfen Sie sich eingeladen fühlen uns auf die eine oder andere Art zu unterstützen.

Kontakt über: info@luftkriegsgeschichte.org





oder Spenden unter:
Rhein-Mosel e.V. c/o Volker Krappen
Volksbank Heimbach eG
DE34 3706 9342 5108 8580 11
GENODED1HMB


Ihr Vorstandsteam AG Luftkriegsgeschichte Rhein / Mosel e.V.

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Spenderwand

Mechernich, 03.01.2024

Die Besonderheit des Gebens und die Wichtigkeit des Erinnerns:

In Mechernich führen Markus Simons, sein Bruder Michael und Tochter Beate mit Hingabe die familieneigene Steinmetzwerkstatt. Die ehrenamtliche Ader für das Gemeinwohl zeigt sich u.a. in ihrem jahrelangen Engagement in der traditionellen 'Bergkapelle 1870 Mechernich e. V.'
Die jüngste Aktion ging diesmal aber spontan über die Stadtgrenze hinaus, weil man die Idee dahinter klasse fand. Eine großzügige Spende von 300 Euro für das neu zu errichtende Dokumentationszentrum Luftkrieg mit Dauerausstellung in Vogelsang kam dabei herum.
'Diese Spende ist mehr als nur ein finanzieller Beitrag; es ist ein Akt der Erinnerung und des Lernens' sagte Markus Simons.
Er hob die Bedeutung dieser Spende gerade in der derzeitigen, aktuellen Weltlage hervor: 'Viele Menschen wollen helfen und Gutes tun, aber sie sind oft vorsichtig, ob ihre Spende wirklich einen Unterschied macht. Wir wollen damit zeigen, dass jede Unterstützung, bei diesem bedeutsamen Konzept Sinn macht.
Durch diese Spende tragen wir mit einem kleinen Baustein dazu bei, dass wichtige Ereignisse, auch regionale, der Geschichte nicht vergessen werden und helfen, sie für zukünftige Generationen zu bewahren. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Projekt weitere Unterstützer finden würden' so Markus Simons zu Frank Güth, Vorsitzender der AG Luftkriegsgeschichte Rhein / Mosel e.V.


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'Upcycling statt Entsorgen - Das zweite Leben der Großvitrinen'

Bekannterweise widmet sich unsere geplante Dauerausstellung im zukünftigen Dokumentationszentrum Luftkrieg in Vogelsang der Geschichte des Luftkriegs und der heutigen Erinnerungskultur.
Ein weiterer, nicht unbedeutsamer Baustein bei unserer Planung und Umsetzung ist eine Initiative, welche sich der Nachhaltigkeit und umweltfreundlichem Handeln widmet. Wir haben uns das Ziel gesetzt, der in unseren heutigen Zeit verbreiteten Wegwerfgesellschaft entgegenzutreten und das eine oder andere, manchmal auch zweckentfremdet, wieder in die Verwendung zu nehmen. Diese bewußte Entscheidung fürs Upcycling stärkt uns eine umweltbewußte und nachhaltig agierende Dauerausstellung zu errichten. Somit soll auch die verantwortungsvolle Verwendung von Spendengeldern ein zentrales Element der Vertrauensbildung und der ethischen Verpflichtung gegenüber Spendern zeigen.

Ihr Vertrauen und ihre Unterstützung zu gewinnen ist uns wichtig!

Die Akquisition von Ausstellungsmaterialien, insbesondere von solch großem Umfang, ist normalerweise mit sehr hohen Ausgaben verbunden. Jedes unserer ausgestellten Objekte erzählt eine multiperspektive Geschichte - so soll es auch bei den Präsentationsmaterialien sein. Diese zwei elementaren Konzepte bilden das Herzstück unseres Konzeptes.
Unsere 'Objekt-Scouts' sind ständig auf der Suche nach 'verborgenen Schätzen', die noch entdeckt und in unsere Ausstellung aufgenommen werden müssen. Deshalb versuchen wir viele Dinge für die zukünftige Ausstellung nicht von der Stange zu erwerben. So stießen sie auf eine besondere Gelegenheit: das Deutsche Museum München bot große Vitrinen an. Wir kontaktierten Herrn Moritz Heber im Deutschen Museum München.
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Im Gespräch fanden wir schnell heraus, dass, wenn die Vitrinen keine weitere Verwendung bekämen, entsorgt werden sollen. Mit unserem Upcycling-Gedanken im Hinterkopf war das Ziel klar, diese Vitrinen zu retten und ihnen ein 'zweites Leben' zu schenken. Nun begann die überlegung, wie kommen diese aus München in die Eifel? Planen, denken abwägen ... klappt!! So machte sich ein 6-köpfiges Team auf nach München. Unterstützt durch weitere Standortpartner (Deutsches Rotes Kreuz und Degener OPEL Museum) wurden die Kosten und die Entladung in Vogelsang optimiert.
Hier danken wir explizit den Vorgenannten für die Unterstützung!!
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Im Deutschen Museum war die Begegnung mit Herrn Moritz Heber und seinen Kolleginnen und Kollegen sofort konstruktive. Neben der geteilten Begeisterung für das Upcycling und der damit verbundenen Erleichterung, dass ihre Vitrinen eine neue alte Nutzung und Heimat finden werden, wurden auch weitergehende, wertvolle Kontakte geknüpft.
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In ausführlichen Gesprächen erläuterten wir bei den verschiedenen Ansprechpartnern unser Vorhaben und unsere Vision, wie wir die historischen Fundstücke in unserer Dauerausstellung präsentieren möchten. Die Zustimmung zur übernahme und Zusammenarbeit seitens der Museumsleitung ist hierbei ein weiterer wertvoller Meilenstein für unser Projekt in Vogelsang. Beim Verladen der Vitrinen wurden wir durch ein Team des Deutschen Museums unterstützt.
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Während die Vitrinen geladen wurden, nutze unser Ausstellungsteam, unter Führung unseres Historikers Julian Weller, einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung, getreu dem Motto ... Ideen ... Inspirationen ... fachliche Impulse. Hier wurden sie durch den zuständigen Kurator Herrn Andreas Hempfer, Abteilung Luftfahrt bis 1945 begleitet.
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Es beginnt eine aufregende Reise des Upcyclings, bei der wir diese wertvollen Vitrinen in unsere Ausstellung integrieren werden.
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Dieses (Vitrinen-)Projekt ist ein Beweis dafür, wie mit Kreativität, verantwortungsvoller Umgang mit Spendengeldern und Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, die Kosteneffizienz der Ausstellung zu gestalten und dabei alten Ausstellungsstücken ein neues Leben zu geben.
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